Überall hineingeschnuppert
Vom 28. September bis zum 16. Oktober habe ich mein dreiwöchiges Schulpraktikum im Panama gemacht. Während dieser drei Wochen habe ich in viele verschiedene Angebote der Sozialen Hilfe hineingeschnuppert und einen guten Einblick in die Arbeit der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter bekommen.
WAS
29.10.2009
Über den Kassendienst, den Dienst an der Infothek, Hausbesuche im betreuten Wohnen für Frauen, Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielen, Ausfüge, Fußballspielen, Backen, Fahrkartenausgabe und Beratung bis hin zur Auszahlung von Verwahrgeld – ich durfte überall dabei sein.
Die Auszahlung von Verwahrgeld, die montags, mittwochs und freitags von 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr stattfindet, finde ich sehr wichtig, denn durch sie wird den Klienten geholfen, einen guten Umgang mit Geld zu lernen. Außerdem hat mir sehr gut gefallen, dass sich der für die Auszahlung zuständige Sozialarbeiter neben der Auszahlung auch noch Zeit für ein Gespräch mit den Klienten genommen hat. Er hat ihnen nicht einfach so das Geld in die Hand gegeben und sie wieder weggeschickt, sondern sie gefragt, wie es ihnen geht und was so aktuell ist. Diese Gespräche zeigen mir, dass die Menschen, die ins Panama kommen, ohne Vorurteile und als vollwertige Persönlichkeiten behandelt werden, dass deren Probleme und Situationen ernst genommen werden.
Auch waren die Klienten mir gegenüber sehr offen und freundlich und haben mich gleich gut angenommen. Und als ich an einem Montag nach dem Frühstück für Wohnungslose spontan zum ersten Mal den Kassendienst übernahm, erklärte mir ein ehrenamtlicher Mitarbeiter sehr geduldig, was ich bei der Bestellung des Mittagessens alles zu beachten habe.
Durch das Praktikum kann ich mir sehr gut vorstellen, als Sozialarbeiterin tätig zu sein. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, hier mitzuarbeiten.
kat
Katherina besucht die elfte Klasse des Friedrichsgymnasiums in Kassel.
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