KoKo - Arbeitsprojekt für Langzeitarbeitslose

Seit Anfang Dezember 2008 arbeitet Petra Schaumburg in der Kleiderkammer. Sie gibt Bekleidung für sozial benachteiligte Menschen und Wohnungslose aus und besetzt einen der ersten Arbeitsplätze aus dem Bundesprogramm „Kommunal-Kombi” (KoKo)…

WAS

12.02.2009

KoKo - Arbeitsprojekt für Langzeitarbeitslose
2008 wurde von der Stadtverordnetenversammlung die Schaffung von 50 zusätzlichen, befristeten Stellen innerhalb der Stadtverwaltung und 50 zusätzlichen Jobs bei gemeinnützigen Trägern beschlossen. Das Programm ist für Personen, die seit mindestens 24 Monaten arbeitslos gemeldet sind und seit 12 Monaten Arbeitslosengeld II (umgangssprachlich: Hartz IV) erhalten. Ziel ist die Wiedereingliederung dieser Personen in den ersten Arbeitsmarkt.

Finanziert wird das Projekt über das Bundesprogramm „Kommunal-Kombi“ zur Förderung von Regionen mit besonders hoher Langzeitarbeitslosigkeit, Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds und einem hohen städtischen Eigenanteil. Das Programm wird in enger Abstimmung zwischen dem Sozialamt und der Arbeitsförderung Kassel-Stadt GmbH (AFK) umgesetzt. Es läuft maximal bis Ende 2010.

Sozialdezernent Dr. Jürgen Barthel besuchte Petra Schaumburg anlässlich der Pressevorstellung Bundesprogramms KoKo an ihrem neuen Arbeitsplatz in der Kleiderkammer der Tagesaufenthaltsstätte Panama und die Antragstellerin der geförderten Stelle Ulrike Moritz, Geschäftsführerin der Sozialen Hilfe e.V.

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